ein kleiner Bericht zur Reise nach Italien.
Letzte Woche Samstag ging es los, die Reise nach Italien begann.
Zuerst wurden Abby und ich von Herrchen und Kaya zu Sabine gefahren. Dabei traten schon die ersten Hindernisse auf, denn wir haben vergessen, dass die Cebit lief und wir brauchten eine geschlagene Stunde um aus Hannover zu gelangen.
Doch dann ging es los. Abbys Box samt Hund im Auto verstaut, ich eingestiegen und losgefahren.
Bis zu I. kamen wir gut durch und fuhren die Strecke genau in der vom Routenplaner errechneten Zeit. N
Bis auf einen Wadenkrampf meinerseits vom Gasgeben lief alles super (ich bin für Tempomat).
Das erste Abenteuer wartete auf Abby, denn bei I. leben nicht nur 3 Hunde, sondern auch Katzen, Kaninchen und Laufenten, letztere beiden waren aber weggesperrt.
Und den Katzen zu liebe blieb ABby an der Leine gesichert.
Die Hunde lernten sich draußen kennen und es gab keinerlei Probleme die Wauzies zu vergesellschaften, Abby legte sich beim Abendessen sogar zu Cora auf die Decke.
Am nächsten Morgen gab es ein herrliches Frühstück und gut gestärkt fuhren wir weiter, durch die Schweiz nach Italien.
In Zürich endete die Autobahn und wir mussten ein Stück durch die Stadt fahren woraufhin wir prompt falsch abgebogen sind. Doch auch ohne Karte fanden wir den Weg wieder und es ging weiter gen Italien.
Alles Weitere verlief problemlos und wir kamen in einem kleinen beschaulichen Dorf an mit 22 Einwohnern.
Sabines Haus ist mitten im Dorf und doch fern ab von allem, denn direkt hinter dem Haus beginnt die große Weite.
Da das Haus den Winter über leer gestanden hat, war es dementsprechend kalt. Die Häuser dort sind so, dass sie im Sommer kühle spenden und nicht zu heiß werden. Also war die erste Nacht entsprechend frostig, doch dank Ofen und Gasheizung wurde es am nächsten Tag wärmer.
Zu essen gab es allerlei Leckereien.
Draußen wurde das Wetter ebenfalls besser, sodass am Dienstag T-Shirt Wetter angesagt war.
Die Dörfer in der näheren Umgebung sind sehr schön und liebevoll erhalten, ein Besuch dort lohnt ebenso, wie eine Wanderung in der Natur.
Man kann ewig weit laufen ohne jemanden zu treffen.
Doch so schön Wandern auch ist, wir mussten leider drauf verzichten, denn Abby zartes Füßchen war noch nicht verheilt und mit Hundeschuh wandert es sich leider nicht so schön.
Eselchen laufen dort ürigens frei rum:
Freitag ging es schon wieder gen Heimat und auch wenn die Einsamkeit sehr schön sein kann, ich war froh wieder in der Stadt zu sein, denn gewissen Komfort bin ich so gewöhnt, dass ich es nicht missen mag.
Die Heimreise gestaltete sich abenteuerlich.
Sabine kaufte mir und Abby eine Zugfahrkarte nach Milano, von dort aus sollte es mit einem Tiertaxi zum Flughafen gehen.
Sabine fragte noch, ob es ein Problem ist die zerlegte Hundebox mit den Zug zu nehmen. Dies wurde verneint, solange das Ding durch die Türe ging, kann es mit.
2 min bevor der Zug kam, meinte ein Schaffner, dass die Box auf keinen Fall mit dürfe. Ich spreche zwar kein Italienisch, aber einzelne Wörter habe ich doch vertanden und so verstand ich was er sagte.
Hmm, eine Alternative zum Zug gab es nicht, ich musste also mit und zwar mit Hundebox. Wir gingen zum Zugende in der Hoffnung, dass dort ein anderer Schaffner unterwegs war und ich stieg einfach ein, mit Hund, Box und Gepäck.
Und wir kamen auch an, total genervt, denn Box (90cm x 60cm), Reisetasche, Kamera, Rucksack und Hund waren schwer zu transportieren und Hilfe bot niemand an, trotz vielen die sahen, dass ich schweres Gepäck hatte. Das enttäuschte mich ein wenig.
Doch das Tiertaxi nahte und die ersehnte Hilfe fasste zumindest bei der Hundebox mit an.
Am Flughafen kamen wir ebenfalls gut an, Abby machte nochmal Pipi und war recht froh, als ich die Box zusammengezimmert hatte und sie einstiegen lies, denn im Zug war Maulkorb und Stehen angesagt, 2 Dinge die Abby nicht mag.
Am Flughafen ging dann das Warten los, bis 30min vor Abflug durfte Abby bei mir bleiben, dann sollte ich sie abgeben.
Und wieder gab es Schwierigkeiten.
Der Halbe Flughafen kam um festzustellen, dass die Box zu groß für das Kofferband war und quer nicht durch die Türe passte – welch Erkenntnis. Noch 20min bis Abflug und ich wurde nervös, denn ich musste ja noch zum Gate und einsteigen.
Man kam dann doch noch auf die Idee die Box (wenn ich unsanft) längs durch die Türe zu befördern.
Und ich flitzte um 17h zum Gate, kaufte im Schnelldurchlauf im Duty Free ein und flitzte weiter ins Flugzeug. Um 17:10h saß ich an meinem Platz und um 17:15h hob die Maschine ab.
Und natürlich nahmen wir alle Turbolenzen mit, die es gab.
Ich dachte immer mal wieder an das Abby, die ja nicht wissen konnte was das auf sich hat, doch sie überstand das ganz gut.
Als ich ausstieg, sah ich schon, dass Abby schon im Auto saß und zur Gepäckausgabe gefahren wurde.
2 nette Männer vom Flughafen kümmerten sich um sie, redeten freundlich mit ihr und beruhigten sie. Und das ohne dass die wussten, dass das jemand sah. Doch Herrchen stand hinter der Scheibe und meinte später, dass sich gut um Abby gekümmert wurde.
Verängstigt war sie auch nicht, sie freute sich nur, dass ich wieder da war.
Fliegen mit Hund – immer wieder !!!
Aber beim nächsten Mal mit weniger Gepäck, denn mein Rücken ist ein einziges Trümmerfeld, ich kann mich heute noch nicht wieder ganz schmerzfrei bewegen. Ich hatte einfach zu viel Gewicht zu lange auf der Schulter...
kninchen - 21. Mrz, 18:53