Sonntag Im Altenheim
Das Wenige, was du tun kannst, ist viel , wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.
(Albert Schweitzer )
Am sonntag war wieder ein schwieriger Besuch in einem schönen Heim.
Die meisten sind dement oder schwerbehindert.
Herr E. ist immer sehr nett und begleitet mich zu den Zimmern, er kann zu fast jedem Bewohner was sagen. GEsitig ist er voll auf der Höhe, versorgen kann er sich aber nicht.
Ihm fehlen beide Unterarme und ein Bein. Aber er ist nicht verbittert, freut sich über jeden Besuch und ist so eine Art Universalgelehrter.
Er führte mich gestern zu einer Dame mit Schlaganfall die seit Weihnachten nichts mehr wahrnimmt. Ihre Tochter war auch da und freute sich über den außergewöhnlichen Besuchsdienst.
Da gab es auch für Kaya etwas neues: eine Wechseldruck-Dekubitusluftmatratze.
Alle 15 Minuten geht aus einer der 32 Luftkammer die Luft raus und dafür in eine andere rein.
Natürlich lag Kaya mit ihrem Hintern genau auf so einer Kammer aus der die Luft ströhmte. Die hat vielleicht geguckt.
Jedenfalls will die Tochter der Patientin mich privat buchen für ihre Freundin. Die liegt seit 3 Jahren im Hospitz und kämpft gegen Krebs - nun aber im Endstadium.
Ich weiß noch nicht ob ich das mache, denke aber schon.
Unser Verein macht sowas nicht, denn für den Hundeführer ist das nochmal um zig Nummern schwerer als ein Altenheim.
Im Hospitz liegen schließlich alle die, die auf dem letzten Weg sind.
Jedoch habe ich mich gestern dafür entschieden. Ich werde dahin gehen, allein schon weil mir der Satz ganz oben nicht mehr aus dem Sinn geht.
(Albert Schweitzer )
Am sonntag war wieder ein schwieriger Besuch in einem schönen Heim.
Die meisten sind dement oder schwerbehindert.
Herr E. ist immer sehr nett und begleitet mich zu den Zimmern, er kann zu fast jedem Bewohner was sagen. GEsitig ist er voll auf der Höhe, versorgen kann er sich aber nicht.
Ihm fehlen beide Unterarme und ein Bein. Aber er ist nicht verbittert, freut sich über jeden Besuch und ist so eine Art Universalgelehrter.
Er führte mich gestern zu einer Dame mit Schlaganfall die seit Weihnachten nichts mehr wahrnimmt. Ihre Tochter war auch da und freute sich über den außergewöhnlichen Besuchsdienst.
Da gab es auch für Kaya etwas neues: eine Wechseldruck-Dekubitusluftmatratze.
Alle 15 Minuten geht aus einer der 32 Luftkammer die Luft raus und dafür in eine andere rein.
Natürlich lag Kaya mit ihrem Hintern genau auf so einer Kammer aus der die Luft ströhmte. Die hat vielleicht geguckt.
Jedenfalls will die Tochter der Patientin mich privat buchen für ihre Freundin. Die liegt seit 3 Jahren im Hospitz und kämpft gegen Krebs - nun aber im Endstadium.
Ich weiß noch nicht ob ich das mache, denke aber schon.
Unser Verein macht sowas nicht, denn für den Hundeführer ist das nochmal um zig Nummern schwerer als ein Altenheim.
Im Hospitz liegen schließlich alle die, die auf dem letzten Weg sind.
Jedoch habe ich mich gestern dafür entschieden. Ich werde dahin gehen, allein schon weil mir der Satz ganz oben nicht mehr aus dem Sinn geht.
kninchen - 20. Feb, 20:35
